16. Mai 2014

Happy 23th birthday!

Hallo meine lieben fleißigen (wie ich hoffe ;D) Leser und Leserinnen!

Endlich ein neuer Eintrag - seit Tagen brennt es mir schon in den Fingern wieder etwas Neues für euch zu schreiben!

Wie einige von euch wissen, war am Dienstag mein 23. Geburtstag, den ich zum ersten Mal in einem anderen Land und so ganz ohne Familie und Freunde verbringe, dafür mit meinem Flo :)
Und ich kann euch sagen, Flo hat sich nicht lumpen lassen uns sich etwas ganz Wunderbares für mich ausgedacht und deshalb ist der folgende Eintrag ihm und seiner Überraschung gewidmet.

Apropos, ein besonderes Dankeschön an alle, die an mich gedacht und mir so wunderbare Nachrichten, eine E-Mail oder die einzige SMS (Elke und Herrmann, danke euch) geschrieben haben - ich habe mich über jeden einzelnen Geburtstagsgruß unglaublich gefreut!
Jedoch möchte ich besonders meinen Papa und Margit hervorheben, die mir bereits nach australischer Zeit zum Geburtstag gratuliert und auf mich in Skype (nach australischer Zeit ab ca. 6 Uhr morgens) gewartet haben, um mich abzupassen und mir persönlich gratulieren zu können - das war ein tolles Geschenk!

Nachdem wir am Montag Abend also in unserer neuen Couchsurfing-WG angekommen und mit unserem lieben Beats, einem der drei Mitbewohner der WG und, wie ich von Anfang an fand, einfach einem der coolsten Menschen überhaupt :D, um Mitternacht auf meinen Geburtstag angestoßen haben,

Beats

sollte es Dienstag früh morgens auch schon wieder losgehen:
Nämlich in den

Royal National Park

der sich ganz in der Nähe von Cronulla befindet.
Auf dem Tagesplan stand eine zweitägige Klippenwanderung mit Übernachtung an einem einsamen Strand.

Ihr könnt euch denken, dass ich sofort Feuer und Flamme für diese wunderbare Überraschung war ;)
Hier einige (viele :D) Impressionen:

Am Ende der Welt - der Blick ins unendliche Meer bei den Klippen










Marley-Beach bei Sonnenuntergang...


...und unser Nachtquartier neben dem Strand.


Unterm Sternenhimmel bei einem kleinen Lagerfeuer haben wir es uns dann den Abend über gemütlich gemacht.

Am nächsten Tag dann der erneute Aufbruch: Bye bye Marley Beach (links oben)

An den Klippen vorbei...


...in den Urwald.


Kaskaden und Wasserfälle


Zwischenstation Wattamolla und ein unglaublicher Ausblick von den Klippen auf das Meer und den Strand:



Vielleicht kann sich der ein oder andere von euch bereits denken, welch absolut verrückte Erfahrung ich an den Klippen gemacht habe?! ;D Seht selbst:

Sprung von über 10m hohen Klippen

Und weiter ging es mit diesem wunderbaren Trail:



"Eagle Rock" - Ein Felsvorsprung, der einem Adler ähnelt

wunderbarer Aussichtspunkt über den gesamten National Park


Und das Grande Finale unseres Hikes: Der Garie-Beach

Ich kann euch sagen, der Abstieg war nochmal richtig anstrengend - man musste teilweise wirklich klettern... Mist! Zu diesem Zeitpunkt waren wir ja bereits 5 Stunden unterwegs! ;D




Es hatte sich jedoch gelohnt...








































Letztlich war dies einer der schönsten und einzigartigsten Geburtstage, die ich jemals hatte, und Flo hat diese wunderbaren Tage geplant und mir das alles ermöglicht!
Danke. Ich liebe dich.






11. Mai 2014

Beautiful Sydney and around


Hallo meine Lieben :)

Diesmal habe ich einen kurzen Blogeintrag für euch, über das Leben in Cronulla und Sydney, einfach, weil ich gerade schon wieder Lust habe zu schreiben!

Uns geht es bisher wunderbar hier! Cronulla ist wirklich wunderschön, ein sehr ruhiger Vorort von Sydney, so ganz ohne andere Touristen und Backpacker, einfach nur das australische Leben.
Obwohl hier bereits herbstliches Wetter herrscht, ist es doch relativ angenehm warm!



Sonne und Regen = Regenbogen :)















Nahrungsmittel sind hier im Allgemeinen etwas teurer als in Deutschland, aber wirklich geschockt waren wir nicht von den Preisen. Und selbst, wenn uns das Geld hier in Cronulla einmal fehlen sollte, gehen wir einfach an den Strand, wo das Essen bereits auf uns wartet, von den Wellen angespült:




Nein, natürlich haben wir den Fisch gerettet und nun schwimmt er hoffentlich weiterhin glücklich im Tasmanischen Ozean! 
Der Tasmanische Ozean befindet sich übrigens (ungefähr) zwischen Australien und Tasmanien, eine australische Insel im Süden, und gehört zum Pazifik...

Eher suboptimal ist allerdings, dass Süßigkeiten und Bier in Australien wirklich wahnsinnig überteuert sind! Ein Kasten Bier kostet in Australien beispielsweise ca. 30 Euro. Ich bin noch nicht sicher, wie ein Roadtrip ohne ein gelegentliches Bierchen ablaufen soll ;D, aber von Zeit zu Zeit werden wir uns sicher etwas gönnen!

Apropos Roadtrip: Wir Glücklichen haben bereits ein Auto gefunden YEAH!
Über gumtree.com.au (eine bekannte Internetseite für australische Backpacker),
haben wir einen Mitsubishi Nimbus entdeckt, eine Mischung aus Kombi und Van, den wir letztlich für umgerechnet ca. 1800 Euro erstehen konnten - ein super Schnäppchen, da das Auto in jeglicher Hinsicht gut in Schuss ist und nur 160.000 km zählt, was bei den weiten Distanzen in Australien nicht Gang und Gebe ist!
Unglaublich, dass bereits die erste Autobesichtigung ein voller Erfolg war - dies ist sicherlich nicht der Normalfall!
Jedenfalls sind wir über diese Fügung des Schicksals überglücklich und zwar so sehr, dass wir am Tag unseres Autokaufs den halben Abend zu Zweit im Auto verbracht haben, ohne zu fahren :D

Der hier herrschende Linksverkehr ist außerdem ziemlich verrückt für uns beide! Hauptsache ich bin während meiner ersten Fahrt gleich mal kurz auf der rechten Spur gefahren, Geisterfahrer lässt grüßen :D, und während des Rechtsabbiegens bei Rot über die Ampel gefahren, weil es hier verschiedene Ampeln für Abbiegen und Geradeausfahren gibt, was ich leider etwas zu spät bemerkt hatte! Aber uns geht es gut, ich habe nur einige genervte Blicke von australischen Autofahrern geerntet! 
Daran werden wir uns in den nächsten Wochen sicherlich noch gewöhnen, also an den Verkehr (oder die genervten Blicke?!) - 
Übung macht schließlich den Meister :)

Da unser Auto allerdings kein typischer Backpacker-Van und somit für einen Backpacking-Trip bisher noch nicht ausgerüstet ist, werden wir das wohl selbst in die Hand nehmen müssen ;)
Wie wir das angestellt haben, werde ich euch in einem meiner nächsten Blogeinträge ausführlich schildern!
Bevor der Roadtrip allerdings wirklich beginnen kann, müssen außerdem noch andere bürokratische sowie funktionelle Dinge erledigt werden: Die Eröffnung eines australischen Bankaccounts, die Beantragung einer Taxnumber, um arbeiten zu können sowie die Anschaffung einer australischen Handynummer (hierbei ist der Anbieter "Optus" sehr zu empfehlen!).

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Heute haben wir letztlich endlich einen Abstecher in die Innenstadt von Sydney gemacht und einen wunderbar sonnigen Herbsttag verlebt:

Sehenswert ist sicherlich vieles in Sydney und wir haben uns heute zuerst für einen Spaziergang am Hafen entschieden, um einen Blick auf das berühmte Opernhaus und die Harbour Bridge ergattern zu können.


Opernhaus

So groß ist das Opera House!

Harbour Bridge (Hafenbrücke)

Direkt beim Hafen befindet sich außerdem der Royal Botanic Garden, der für einen entspannten Nachmittag wirklich sehr zu empfehlen ist.

Papageienfütterung mit Mirabellen im Royal Garden, sie mögen  nur die Kerne :D

Blick auf die Innenstadt Sydneys vom Royal Garden
















Government House im Royal Garden, vom selben Designer wie Buckingham Palace











































Unser Highlight des heutiges Tages war der Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Macquarie's Point mit Blick auf Opernhaus und Harbour Bridge:








Mit diesen wunderschönen abendlichen Bildern verabschiede ich mich für heute von euch!
In den nächsten Tagen werden wir erst einmal in Cronulla bleiben bis unser Auto fix ist, allerdings in einer anderen WG Couchsurfen, nämlich bei Freebs, Ren und Beats - wird sicher toll!

Bis bald, ihr Lieben und viele Grüße nach Hause von uns :)


P.S. Nochmals alles Liebe zum Muttertag, Margit & Elke!


7. Mai 2014

"Big Mango"


Bangkok "Big Mango"? Gehört bereits der Vergangenheit an - die Zeit verfliegt einfach so wahnsinnig schnell!

Im Augenblick fällt es mir schwer, die rasende Geschwindigkeit, mit der wir seit dem Beginn unserer Reise Neues erleben und Erfahrungen sammeln, in meinen Blogeinträgen beizubehalten.
Ich kann euch sagen, das alles ist wirklich ziemlich verrückt und aufregend!

Bevor ich allerdings auf unsere jüngsten Erfahrungen in Sydney eingehe, möchte ich euch noch kurz - wie im letzten Blogeintrag versprochen - von Bangkok sowie Thailand berichten.

Rückblickend betrachtet hatten wir dort eine sehr aufregende und schöne Zeit - was nicht zuletzt am Glück mit unserer Unterkunft gelegen hat, worüber ich euch ja bereits in meinem letzten Eintrag ausführlich berichtet habe. Ganz bewusst hatten wir uns dazu entscheiden, in der letzten Woche nicht in den Süden Thailands zu den verschiedenen Stränden zu reisen, sondern uns auf Zentralthailand und vorwiegend kulturelle Aspekte dieses Landes zu konzentrieren, obwohl einige thailändische Strände trotzt des starken Tourismus in den letzten Jahren wunderschön sein sollen. Ich denke wir werden in den nächsten Monaten im Rahmen unserer Reise noch genug Traumstrände sehen ;)


Bangkok wird in verschiedene Bezirke unterteilt, von denen ein jeder ganz eigene Besonderheiten bereithält.
Unser Hotel beispielsweise befand sich in New Bangkok, ein relativ neuer Distrikt mit vielen Wolkenkratzern und (wie ihr euch denken könnt) Hotels ;) Obwohl ich eigentlich weniger ein Fan von Wolkenkratzern und Großstadtflair bin, muss ich sagen, dass der Ausblick von diesen Hochhäusern allerdings vor allem nachts einfach unvergleichlich und definitiv sehenswert war. Für mich ein einzigartiges Erlebnis, als wir eines Abends auf dem Dach einer "Rooftop - Bar" Cocktails trinken waren - 
aber seht selbst.

Blick auf die gigantische "Sukhumvit-Road"

Ansicht von rechts auf das "Siam-Center"



Außerdem dürfen in einer touristischen Großstadt natürlich nicht die "Mega-Malls" (riesige Einkaufshäuser) fehlen, die womöglich vor allem die Touristen zum Konsum in einem der Luxusgeschäfte, wie Prada, Gucci, D&G etc. verführen sollen ;) 

Ließ mich jetzt ehrlich gesagt eher kalt :D 
Aber euch möchte ich das natürlich nicht vorenthalten, wie gigantisch und aufwendig diese Shopping-Distrikte Bangkoks gestaltet sind!



"Asiatique"
In Bangkok findet man wohl an jeder Ecke ebenfalls einen Markt, auf dem man neben Klamotten, Schmuck, Pflanzen, Tieren (ja, die kleinen Hündchen werden dort leider nur unter suboptimalen Bedingungen gehalten), Haushaltsgegenständen und allerlei Schnickschnack auch jede Menge Essen, hier "street food" genannt, kaufen kann. Wir waren auf Asiens größtem Markt, nämlich dem Chatuchak - Markt. Schon beeindruckend so etwas einmal gesehen zu haben, da die Marktstände wirklich dicht an dicht stehen und alles sehr miefig ist ;D




"Asiatique" war deshalb ein besonderer Markt, da es der einzige Nachtmarkt in ganz Bangkok ist. Hier haben wir zusammen mit unserem Host Aron wirklich sehr lecker Thailändisch gegessen... Thaifood ist ja berühmt für seine scharfen Speisen und ein besonderes kulinarisches Highlight für uns stellte der scharf gewürzte Papaya-salad dar. Klingt komisch, schmeckt aber fabelhaft ;) 

Asiatique - Blick vom Boot aus

Bootfahren bei Nacht in einer Großstadt, schon ziemlich wunderschön.

Ganz zufällig kamen wir außerdem mit der politischen Situation Bangkoks bzw. Thailands in Berührung... 
Von Protesten und öffentlichen Diskursen hatten wir ja bereits gehört, aber das übertraf unsere Vorstellung:


Im gesamten "Lumphini Park" (57,6 ha) campiertenBewohner aus dem Norden Thailands sowie aus Bangkok selbst bereits seit zwei Monaten, um die Medien sowie die Öffentlichkeit auf die Missstände in der thailändischen Regierung aufmerksam zu machen - Demokratie weicht in Thailand offensichtlich der Korruption. 

Ein local erzählte uns, dass diese Proteste bereits seit 6 Monaten im Gange seien und die Menschen an verschiedenen Orten Bangkoks Protestcamps veranstalten.
Dieses Erlebnis empfand ich als sehr schön, weil man einfach einmal mit dem "echten" thailändischen Leben abseits des Tourismus und den locals in Berührung kam.


Und mein persönliches Highlight des Thailand-Trips und der thailändischen Kultur: 
Der Buddhismus
Überall in ganz Bangkok sowie allgemein in Zentralthailand findet man diese wunderschönen Gebetstempel in allen Variationen und Formen mit den verschiedenen Buddha-Statuen: Stehend, sitzend oder liegend.

Tempel mit dem (rechts) wohl größten Buddha ganz Thailands :D


Ein local erklärte mir, wie das "Beten" bzw. die Meditation im Buddhismus funktioniert, woraufhin ich das natürlich sofort selbst ausprobieren musste - ihr kennt mich ja :)

Im Buddhismus geht es offensichtlich nicht darum, Buddha als einen Gott anzubeten, sondern in ihm vielmehr ein Vorbild zu sehen und im "Gebet" dessen Weisheiten für sich zu übernehmen...ich habe da mal ein wenig recherchiert (bitte verbessert mich, wenn ich Quatsch erzähle!)

Tempel - Innenansicht


An unserem letzten Tag in Thailand machten wir einen Ausflug ins ländliche Gebiet, nach Ayuttaya, die ehemalige Hauptstadt Thailands, bevor die von den Birmanen 1767 geplündert und fast völlig zerstört wurde.

Wir wollten also diese altertümlichen Ruinen besichtigen und erkundeten die Stadt mit zwei Leihfahrrädern, wobei in Thailand allerdings Linksverkehr herrscht, was für mich ziemlich befremdlich war :D
Hier einige Impressionen für euch:





Elefanten haben wir auch noch gesehen und sogar berührt -was eine echt geniale Erfahrung war! :)
Was wir allerdings nicht so toll fanden, könnt ihr sicherlich anhand des Bildes selbst ausmachen...


Local flair:







Ach ja: Habt ihr schon einmal eine frische Kokosnuss gesehen bzw. getrunken?
Außerdem schmeckten ausländische Früchte, wie Mango/ Banane/Ananas etc. in Thailand einfach mal sowieso doppelt so gut, weil es regionale Produkte sind, die nicht unreif geerntet werden und wochenlang verschifft werden müssen - lecker! :)



Allerdings freue ich mich letztlich, dass die Zeit in Thailand zu Ende ging, da das Leben dort schon irgendwie gewöhnungsbedürftig ist - nicht nur die ständige Hitze und die zum Teil wirklich heftige Verschmutzung in Bangkok sowie auf dem Land, Essen, dass es NUR aus Plastiktüten gibt (sogar Suppen :D ) sondern auch der ständige Schmutz und Staub in der Luft, sodass man am Ende eines Tages am Körper wirklich mit Schmutz übersäät ist (kann man sich jetzt wirklich nicht vorstellen, ist aber so!), da in Thailand einfach kein ausgeprägtes Ökosystem existiert, also zu wenige Bäume und so, die die Luft reinigen, hat uns ein local erklärt.


Heute Vormittag um 11:40 Uhr (nach australischer Zeit - nochmals 3 Stunden Zeitverschiebung nach vorne seit Thailand) sind wir endlich gut in Sydney angekommen - ich war so aufgeregt! Um ehrlich zu sein, viel aufgeregter als vor einer Woche, nachdem wir in Bangkok ankamen - denn auf diesen Augenblick habe ich einfach schon so so lange gewartet, schon fast seit Beginn meines Studiums habe ich von diesem Augenblick geträumt, an dem ich in Australien einreise und meine work and travel Zeit beginne, zusammen mit Flo :) Und schon jetzt habe ich einen unglaublich tollen Eindruck von Australien. Die Landschaft ist, wie erwartet, wunderschön (soweit ich sie vom Flugzeug bzw. vom Zug aus bestaunen konnte) - Berge, viele Bäume und viel Grün, viele Felder und natürlich Meer


Australien aus der Vogelperspektive


- und nicht zuletzt sind die Leute hier (jedenfalls die wir bisher kennen lernen durften) so unglaublich offen, lustig, natürlich, unkompliziert und sympathisch, dass man sich einfach nur wohlfühlen kann!
Im Augenblick befinden wir uns, wie geplant, bei Michael (Mickey) direkt am Cronulla Beach (ca. 40 Minuten außerhalb von Sydney an einer Badebucht), der zusammen mit zwei Mitbewohnern Red und Paddy lebt, sodass uns in den nächsten Tagen garantiert nicht langweilig werden wird ;) Denn diese Jungs sind wirklich ziemlich verrückt und lustig drauf :D Während ich hier meinen Blogeintrag für euch verfasse, sitzen wir in deren Wohnung beisammen, trinken ziemlich gutes australisches Bier essen Nudeln mit Thunfisch (nomnom) und gucken Serien... wirklich ein toller erster Abend in "Down Under". 
Ich muss sagen, ich bin ziemlich glücklich darüber, in diesem Augenblick hier zu sein! 
Mal sehen, was uns in den nächsten Tagen hier erwarten wird - seid gespannt :)

Bis dahin drücke ich euch, meine Lieben!
Und vielen Dank für eure ersten Gästebucheinträge - ich freue mich schon jetzt auf noch viele folgende!

Eure Perzlperle


2. Mai 2014

Is it real or is it a dream?

Es ist soweit ihr Lieben, der erste Blogeintrag seit unserer Ankunft in Bangkok! 
Nachdem wir den insgesamt 10 1/2 stündigen Flug wohlbehalten aber aufgrund der Zeitverschiebung, die von Deutschland nach Bangkok etwa 5 Stunden beträgt, übermüdet und vom Jetlag gezeichnet überstanden haben, kamen wir am vergangenen Dienstag um 8 Uhr morgens am Suvarnabhumi-Airport in Bangkok an. Die Hauptsache war, dass es im Flieger "breakfast" gab, als wir gerademal zwei Stunden geschlafen hatten. ;) 
In Bangkok selbst fiel uns allerdings die Orientierung anfangs äußerst schwer, da die locals (Einheimischen) wider Erwarten der englischen Sprache noch weniger mächtig waren, als wir gedacht hatten. Dennoch sind die Menschen hier äußerst hilfsbereit und freundlich. Dank einer superlieben Frau, die uns nicht nur den Weg zu unserem Host detailliert schilderte sondern uns letztlich sogar zur Bushaltestelle folgte, unser Busticket beglich und uns bis zu unserem Ausstieg begleitete, erreichten wir schließlich unser Quartier für die folgenden Tage: 
Das Conrad Hotel, das zu den Hilton Hotels gehört und 5 Sterne zählt! 


Ihr werdet euch jetzt fragen, wie wir dazu gekommen sind, da wir doch eigentlich bei Angel couchsurfen wollten. Aron, ein schweitzer Landsmann in unserem Alter, der bereits seit einiger Zeit in Bangkok lebt und arbeitet, hatte uns in letzter Minute via Couchsurfing angeboten Quartier in seiner Suite im Herzen Bangkoks zu beziehen - und letztlich gilt dieses Angebot für die ganze Woche oder anders gesagt unseren kompletten Aufenthalt über, was wirklich überaus großzügig ist. An dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an dich Aron, falls du diese Zeilen jemals lesen solltest! 
Aron erschien uns über Couchsurfing sehr sympathisch und so zögerten wir letztlich nicht lange, sein Angebot anzunehmen - auch wenn es zugegebenermaßen recht opportunistisch von uns war dieses Angebot dem von Angel vorzuziehen und ja, fragwürdig. Allerdings bietet es uns als Backpacker mehr Sicherheit über unseren Aufenthaltsort, was wirklich gerade am Anfang einer Reise wichtig für das eigene gute Gefühl ist und mal ehrlich - wann bekommt man schon die Gelegenheit in einem 5 Sterne-Hotel zu residieren?
Als jemand in unserer Situation wohl nicht mehr in diesem Leben...
Und es sollte sich herausstellen, dass dies eine unvergessliche Erfahrung für uns werden und einen unglaublichen Einstieg in unser Abenteuer darstellen sollte. Wir dürfen nämlich nicht nur im Wohnzimmer einer für meine Begriffe super luxuriösem Suite nächtigen, sondern ebenfalls den Pool, die Sauna und den Fitnessraum des Hotels sowie eine unvorstellbare Palette an Speisen, und zwar morgens, nachmittags und abends inklusive aller möglichen (anti-) alkoholischen Getränke nutzen, was für uns natürlich das besondere Highlight des Hotels ist!
Denn "Mr. Aron takes care of it! Mr. Aron kümmert sich darum".
So lautet der Leitspruch dieser Woche und genauso ist es einfach auch! Wow, danke! :)
Hier ein kleiner Einblick für euch:





Ausblick vom Hotel

Wer chillt da links wohl auf dem Liegestuhl?! :D



















Wie ihr euch sicherlich denken könnt, genießen wir jeden Augenblick dieses für uns normalerweise unerreichbaren (aber ehrlich gesagt auch nicht von uns angestrebten) Lebensstils und könnten Tag für Tag nicht begeisterter und dankbarer dafür sein, hier Mäuschen spielen zu dürfen. 
Eine außergewöhnliche Erfahrung! 
Allerdings stelle ich in diesen Tagen dennoch fest, dass ich dieses Leben zwar bis zu einem gewissen Grad  wirklich genießen kann, ich mich allerdings selbst nicht wirklich wiederfinde in einer Welt, in der Leute beispielsweise ihr Essen auf Tellern einfach liegen lassen, weil sie es (denke ich) einfach als selbstverständlich sehen und vielleicht bereits verlernt haben, für etwas derartiges "dankbar" zu sein. Eine Welt, in der Kuchen mit Blattgold serviert werden muss, um den Hotelgästen etwas bieten und Konkurrenz halten zu können. Eine Welt, in der Hotelangestellte die Hotelgäste wirklich bis ins kleinste Detail - ja ich nenne es mal - "bedienen" (müssen), was uns beiden wirklich manchmal schon fast unangenehm ist.
Eine Welt, in der alles irgendwie zu viel sowie selbstverständlich scheint und dies in einem zu hinterfragendem Kontrast steht zu den Verhältnissen, in denen viele andere Menschen auf der Welt leben.
Ich freue mich also auch schon auf das uns bevorstehende reale backpacking nächste Woche, wo wir diesem Luxus erstmal wieder für wohl immer "Ade" sagen und einen ziemlich anderen Lebensstil pflegen werden!

Doch zuvor müssen wir selbstverständlich Bangkok und das Leben hier erkunden - gesagt, getan.
Was wir in den letzten Tagen so alles unternommen und welche Erfahrungen und Eindrücke wir bisher sammeln konnten sowie noch sammeln werden in den kommenden Tagen, werdet ihr in meinem nächsten Eintrag lesen können.
Bis dahin, ich hoffe es geht euch gut zuhause - fühlt euch gedrückt und liebste Grüße von uns,
eure Chrissi



Achja, seit einiger Zeit existiert auf dieser Seite ein Gästebuch, in das ihr gerne mal reinschauen und einen Gruß oder irgendetwas Anderes hinterlassen dürft, wenn ihr möchtet :) 
Dieses Gästebuch findet ihr als Link links neben meinen Blogeinträgen.